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::Wärmebrückenkatalog


 

Der Einfluss von Wärmebrücken ist bei der Ermittlung des Jahres-Primärenergiebedarfs gemäß § 7 der Energieeinsparverordnung (EnEV) zu berücksichtigen. Folgende Möglichkeiten der Berücksichtigung stehen zur Verfügung:

 

• pauschal mit einem Wärmebrückenzuschlag von ΔUWB =0,10 W/(m2K)

   (z. B. für Bestandsgebäude)

 

• pauschal mit einem erhöhten Wärmebrückenzuschlag von ΔUWB = 0,15 W/(m2K)

  (bei Gebäuden mit überwiegend Innendämmung, häufig im Sanierungsfall)

 

• pauschal mit einem reduzierten Wärmebrückenzuschlag von ΔUWB = 0,05 W/(m2K) (wenn diese im
  
Berechnungsverfahren als gleichwertig zu den im Beiblatt 2 der DIN 4108 aufgeführten
  
Musterlösungen für Wärmebrücken nachgewiesen werden können oder diesen exakt entsprechen)

 

• detailliert mit einem individuell errechneten Wert. Dazu benötigt der Planer die wirksamen Längen
  
der Wärmebrücken und die zugehörigen Ψ-Werte der Anschlussdetails. Die Ψ-Werte können aus
  
diesem Wärmebrückenkatalog entnommen oder individuell berechnet werden. Die Ergebnisse
  
werden aufaddiert und durch die Größe der Hüllfläche geteilt. Der resultierende
  
Wärmebrückenzuschlag ΔUWB,vorh  ersetzt im Nachweis den pauschalen Ansatz mit ΔUWB.

 

Alle im Wärmebrückenkatalog vorliegenden Wärmebrücken wurden gemäß Beiblatt 2 der DIN 4108 berechnet. Sie können daher für den Nachweis der Gleichwertigkeit herangezogen werden.

 

Porenbeton ist ein geeigneter Baustoff, um die Anforderungen an energieeffizientes Bauen zu erfüllen. Dabei können die Anforderungen, die der Gesetzgeber stellt, noch deutlich übertroffen werden.

 

Der Wärmebrückenkatalog liegt jetzt in der 5. Auflage, Januar 2013, zum Download vor.

 

Porenbeton-Wärmebrückenkatalog
1.300 Seiten, rd. 30 MB    
Kurzanleitung zur Benutzung der Links    
3 Seiten, 0,1 MB

 

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