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::MELDUNGEN

  

Neuer Wärmebrückenkatalog für Porenbetonkonstruktionen jetzt online

 

 Jan. 2013

Ab sofort ist der neue Wärmebrückenkatalog für Baukonstruktionen aus Porenbeton auf der Homepage des Bundesverbandes Porenbetonindustrie e.V. online abrufbar. Das mehr als 1000seitige, mit Unterstützung des Fachbereichs Bauphysik der Fachhochschule Ostwestfalen-Lippe und Dipl.- Ing. Jürgen Lange, Ingenieurbüro für Fort- und Weiterbildung Paderborn, erarbeitete Nachschlagewerk löst den alten Wärmebrückenkatalog des Bundesverbandes von 2008 ab.

 

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Porenbeton-Fachtagungen zur Bemessung von Mauerwerk nach neuer Europäischer Norm Eurocode 6 – mit Porenbeton leicht gemacht

 Okt. 2012
 

 

Seit Juli 2012 lösen auch in Deutschland die Eurocodes die DIN Normen ab, der Eurocode 6 für die Bemessung und Ausführung von Mauerwerk gilt vorerst über eine Gleichwertigkeitserklärung. Die Neuerungen, die sich aus seiner bevorstehenden bauaufsichtlichen Einführung für Mauerwerksbemessungen ergeben, waren Thema von vier Herbsttagungen des Bundesverbandes Porenbeton. Mit diesen von Ingenieuren, Architekten, Fachleuten der Baubranche und Studenten gut besuchten Veranstaltungen in vier Städten hat der Bundesverband die Tradition seiner Fachtagungen wieder aufgenommen.

 

Bauaufsichtliche Einführung 2013/2014 erwartet

 

Das Regelwerk mit europäischen Vorgaben und nationalen Randbedingungen wurde den alten DIN Bemessungsvorschriften gegenübergestellt und mit vergleichendem Praxisbezug betrachtet. „Der Eurocode 6 mit seinen Nationalen Anhängen ist nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick aussieht“, schätzte Dipl. Ing. Georg Flassenberg, Geschäftsführer des Bundesverbandes Porenbeton, Berlin, und Mitglied in zahlreichen Normenausschüssen, ein.

Da für den Eurocode 6 noch die nationalen brandschutztechnischen Regelungen und das Umschreiben der bestehenden Mauerwerkszulassungen abgearbeitet werden müssen, wird seine bauaufsichtliche Einführung für 2013/2014 erwartet. Nach der von der Fachkommission Bautechnik herausgegebenen Gleichwertigkeitserklärung gilt bis dahin, dass Bauteile entweder nach alter DIN 1053 oder nach neuem Eurocode bemessen werden können.

Bei der Bemessung und Ausführung von Porenbeton gibt es nach wie vor vereinfachte Nachweisverfahren. „In vielen Fällen“, so orientierte Flassenberg, „stellt der Eurocode nichts Neues im Vergleich zur DIN dar. Die meisten Regelungen sind unverändert übernommen. Lediglich bei den Baustoffkennwerten, vor allem bei der Ermittlung der  zulässigen Mauerwerksdruckfestigkeit, ist eine Umstellung zu beachten.“

 

Erster Blick in den Nationalen Anhang

 

„Schauen Sie immer zuerst in die Nationalen Anhänge und erst dann in die Eurocodes“, empfahl Dr. Ing. Markus Hauer, Geschäftsführer des  Büros für Baukonstruktionen GmbH, Karlsruhe und Mitarbeiter in den Normenausschüssen für Mauerwerksbau. Die Bemessung von Porenbetonmauerwerk ließe sich auf relevante  Punkte reduzieren. Für eine Reduzierung von Zulassungen wird die jetzt ebenfalls enthaltene Bemessung von Planelementemauerwerk sorgen, neu ist die Berücksichtigung der teilweise aufliegenden Deckenplatte. Vereinfachte Verfahren für Gebäude bis zwanzig Metern Höhe oder für Häuser mit höchstens drei Geschossen bleiben erhalten, schnelle Formeln stehen zur Verfügung. Darauf, so betonte Hauer, hätten die deutschen Vertreter im europäischen Normungsausschuss gedrungen. Jetzt sprechen die Eurocodes für mehr als 20 EU-Länder eine einheitliche Sprache.

 

Sonderfall Brandschutz

 

Brandschutz bildet in Deutschland einen Sonderfall. Die brandschutztechnische Bemessung für Mauerwerk erfährt durch den Teil 1-2 des Eurocode 6 und die Überarbeitung des Bauteilkataloges für den Brandschutz DIN 4102-4  Veränderungen. Im bislang noch nicht als Weißdruck erschienenen Nationalen Anhang werden dafür detaillierte, sich an dieser Norm orientierende Regelungen aufgeführt. Gerade beim Brandschutz seien einige Einflussfaktoren zu beachten, erläuterte Flassenberg.

 

Baulicher Brandschutz mit risikogerechten Konzepten

 

Wie wichtig beim baulichen Brandschutz eine Risikoberechnung und darauf basierend ein adäquates Brandschutzkonzept sind, demonstrierte Dipl. Ing. Jan Heinemann, Sachverständiger für Brandschutz bei der HDI Gerling Sicherheitstechnik GmbH Hannover aus der Sicht eines Industrie-Sachversicherers.

Monatlich werden in Deutschland 15 Großbrände mit einem Schaden über eine Million Euro registriert – „in fast allen Fällen wurde der Brandschutz außer Acht gelassen oder mangelhaft ausgeführt“, konstatierte Heinemann.

Als brandbegünstigend machte der Sachverständige u.a. falsch hergestellte Brandwände mit Anschlussfehlern, unzureichende Komplextrennungen, falsch gewählte Bauteile und Baustoffe aus. „Bauausführung, Bauart und Baustoffwerte sind entscheidend.“ Schon eine Brandschutzmaßnahme könne das Brandrisiko – und die Versicherungsprämie für Unternehmen – erheblich senken.

 

Übersicht gewonnen, Verunsicherung abgebaut

 

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Fachtagungen zogen eine weitgehend positive Bilanz. „Die Umstellung auf den Eurocode 6 erfordert einiges Fachwissen“, sagte Angelika Rösner vom Ingenieur- und Sachverständigenbüro Projektplan Rösner aus Wittenförden bei Schwerin, die sich vorrangig mit Wohnungsbau befasst. „Jetzt habe ich eine erste große Übersicht zum Eurocode 6 gewonnen, die Arbeit selbst bringt dann die detaillierten Fragen.“

Gudrun Feuerstake, Ingenieurin bei Town&Country Haus, Berlin, meinte: „Porenbeton ist unser Baustoff. Was für ihn hinter dem EC 6 steckt, beschäftigt mich. Gerade für Einfamilienhäuser sind vereinfachte Berechnungsverfahren wichtig. Wichtig auch, dass mit dem neuen Berichtsheft 14 des BV Porenbeton bereits fachlich gute Literatur mit Berechnungsbeispielen vorliegt.“

Dr. Petra Kaiser vom Porenbeton-Verbandsmitglied H+H Deutschland GmbH, Wittenborn wertete als zukunftsweisend, dass der Verband fundiertes Wissen zum EC 6 vermittele und sich so in die Öffentlichkeit einbringe. „Verunsicherung wurde abgebaut.“ B.E. 

 



 

Neues Berichtsheft 14 kostenlos zum Download : Beispiele zur Bemessung

nach Eurocode 6, Bemessung von Porenbeton-Mauerwerk

 Sept. 2012 
 

Seit dem 01. Juli 2012 ist auch in Deutschland die europäische Mauerwerksnorm EC 6 (DIN EN 1996 mit Nationalen Anhängen) durch die Gleichwertigkeitserklärung der Fachkommission Bautechnik anwendbar. Der Bundesverband  Porenbetonindustrie e.V. hat zur Unterstützung der Fachplaner ein Fachbuch herausgegeben,

in dem anhand von  Beispielrechnungen die Anwendung der neuen Bemessungsregeln des EC 6 ausführlich erläutert wird.

 

Damit reagiert der Bundesverband Porenbeton schnell auf die Anforderungen der Praxis. Denn Wandkonstruk-tionen aus Porenbeton erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, was nicht nur auf die sehr guten Wärmedämm-eigenschaften des Baumaterials, sondern auch auf die ebenso gute Ökobilanz von Porenbeton zurückzuführen ist. Ausschließlich aus natürlichen Rohstoffen hergestellt, bestehen die Mauersteine bis zu 80 Prozent aus in kleinen Poren eingeschlossener Luft. Dieser Baustoff ermöglicht großformatige Steine, die von Hand rationell verarbeitet werden können.

 

Alle im Porenbetonbericht 14 für die Beispielbemessung verwendeten Mauerwerkskonstruktionen entstammen bereits ausgeführten Bauvorhaben. Dem üblichen Berechnungsalgorithmus folgend ist jeder Bemessungsschritt mit einem Verweis auf die zugehörigen Abschnitte der DIN EN 1996 und den verbundenen Nationalen Anhängen versehen. Dabei haben die Autoren, Prof. Dr.-Ing. Wolfram Jäger und Dr.-Ing. Frank Steinigen, auch  Bemessungen für in Verbindung mit gemauerten Konstruktionen erforderliche  Stahlbetonbalken nicht ausgeklammert und  auch für diese die Anwendung der neuen Stahlbetonnorm, EC 2 (DIN EN 1992), erläutert.

 

Das rd. 200 Seiten umfassende Fachbuch im A4-Format „Porenbeton Bericht 14, Beispiele zur Bemessung nach Eurocode 6“  steht kostenlos als Download unter www.bv-porenbeton.de zur Verfügung. Es kann auch gegen eine Schutzgebühr von 6,00 € inkl. Versand als Printversion beim Bundesverband Porenbetonindustrie e. V., Tel. 030-25928214 bzw. über E-mail info@bv-porenbeton.de, bestellt werden.

 

Image Bericht 14, DIN A4, 202 Seiten, 7,5 MB    Image 

 

 

  

Porenbeton-Fachtagungen im September 2012 Mauerwerksbemessung und Ausführung nach Eurocode 6

Mit Porenbeton leicht gemacht

März 2012

 

Was ändert sich nach Einführung des Eurocode 6 für das Mauerwerk?

Der Bundesverband der Porenbetonindustrie e.V. lädt im September 2012 an vier Veranstaltungsorten zur Fachtagung ein. Auf ihr werden die Neuerungen aus der bauaufsichtlichen Einführung des Eurocodes 6

vorgestellt und praxisnah erläutert.
Der Baustoff Porenbeton ist aufgrund guter bauphysikalischer Werte und wirtschaftlich nachhaltiger Effekte attraktiv. Anhand aktueller Baustoffkennwerte und Ausführungsrichtlinien für Porenbetonmauerwerk wird der Vergleich zwischen DIN 1053-1 und Eurocode 6 gezogen. Wesentliche Änderungen der für die Berechnung notwendigen Baustoffkenngrößen werden erklärt und durch Hinweise für die Bauausführung ergänzt.

Anhand von Bemessungsbeispielen wird aufgezeigt, wie leicht und sicher die Bemessung von Porenbetonmauerwerk erfolgen kann. Das neue umfangreiche Regelwerk des Eurocode 6 wird auf relevante Punkte reduziert.
Auch Änderungen in der brandschutztechnischen Bemessung und Ausführung  werden in einer Gegenüber-stellung zwischen Eurocode 6 und DIN 4102-4 aufgezeigt.
Wie baulicher Brandschutz aus Sicht eines Industriesachversicherers zu bewerten ist und welche Auswir-

kungen ein Brandschutzkonzept für Versicherungsnehmer haben kann, ist ein weiteres Tagungsthema. Dabei werden Vorschläge für einen qualitativ risikogerechten Brandschutz unterbreitet.
Die Porenbeton-Fachtagung spricht Fachleute für Planung und Ausführung an. Sie wird von vielen Architekten- und Ingenieurkammern als geeignete Fortbildungsmaßnahme anerkannt.

Tagungsorte und Termine:

04.09.2012 Hamburg, Hotel Intercontinental
06.09.2012 Düsseldorf, Hotel Radisson Blu Scandinavia
18.09.2012 Berlin, Hotel Berlin, Berlin
25.09.2012 Frankenthal bei Mannheim, CongressForum

 

Image zur Fachtagung und Anmeldeseite

 

 
 
Bericht 17 Einbau von Feuerschutztüren und -toren in Wände aus Porenbeton  Jan. 2012

 

Das überarbeitete Berichtsheft Nr. 17 des Bundesverbandes Porenbetonindustrie e.V. liegt vor.
Wärmedämmende Wände aus Porenbeton besitzen im Vergleich zu anderen Baustoffen gleichzeitig eine hohe Feuerwiderstandsdauer. Bereits 100 mm dicke, nichttragende raumabschließende Wände, die der Feuerwiderstandsklasse F90-A angehören, können mit Brandschutztüren und auch mit Brandschutztoren versehen werden.
Das überarbeitete Merkblatt 17 des Bundesverbandes der Porenbetonindustrie gibt einen Überblick über fach- und materialgerechte Ausführung von Feuerschutztüren und -toren. Es enthält eine Sammlung von Planungsgrundlagen mit maßgebenden Brandschutzbestimmungen sowohl für den Porenbeton allein als auch im Zusammenhang mit dem Einbau auf Basis der DIN 4102 und von Zulassungsbescheiden. Einbau- und Verarbeitungshinweise vervollständigen die Fachpublikation.

 

Image Bericht 17, DIN A4, 40 Seiten, 2,4 MB    Image

 


 

NEWS? Newsletter!

  Dez. 2011
 

Seit Januar 2012 gibt der Bundesverband Porenbetonindustrie e.V. einen Newsletter zu aktuellen Themen rund um Porenbeton heraus.

Neue oder überarbeitete Broschüren, technische Neuheiten oder Veranstaltungen - mit unserem Newsletter sind Sie immer aktuell informiert! Zusätzlich werden wir im Bereich Nachrichten ein Newsletter-Archiv einrichten. Dort finden Sie dann alle News des Jahres noch einmal übersichtlich zusammengesestellt. Melden Sie sich noch heute an - wir freuen uns auf Sie! 

 

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Stabwechsel in der Porenbetonindustrie

Reinhard Schramm geht in den Ruhestand 
 Nov. 2010
 

Nach 26 Jahren Tätigkeit für die Porenbetonindustrie geht Reinhard Schramm Ende des Jahres in den Ruhestand.

Er war 24 Jahre Geschäftsführer des Bundesverbandes und der Forschungsvereinigung Porenbeton, gleichzeitig

22 Secretary General des Verbandes der europäischen Porenbetonindustrie eaaca. Sein Nachfolger ist Georg

Flassenberg (51), beim Bundesverband bisher zuständig für den Bereich Technik und Normung. Auf Beschluss

der Mitglieder des Verbandes wird zudem der Sitz der Geschäftsstelle zum Jahreswechsel von Hannover nach

Von Anfang an erweiterte Reinhard Schramm die technisch wissenschaftlichen Schwerpunktaufgaben des

Verbandes um die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und formte den Verband zu einer profilierten und

einflussreichen Interessenvertretung.

Seit Mitte der 80er Jahre begleitete er die Entwicklung und Einführung des neuen Gattungsbegriffs Porenbeton

anstelle von Gasbeton. Zudem begründete er die Porenbeton-Fachtagungen und initiierte den Lehrfilm Porenbeton

– Porträt eines Baustoffes. Das unter seiner Regie und Koordination entstandene Porenbeton-Handbuch – bisher

wurden in sechster Auflage fast 220.000 Stück verbreitet – ist Standardwerk für Planer und Architekten und

bildet die Basis für das Hochschul- und Berufsschulinformationssystem der Porenbetonindustrie, das sich an

Studenten und Auszubildende richtet.

 

Bereits 1988 war Schramm maßgeblich an der Gründung des Verbandes der europäischen Porenbetonindustrie

eaaca beteiligt, zu dem inzwischen 18 Länder gehören. Seine große Erfahrung konnte er so auch bei Verbands-

gründungen in Frankreich, der Türkei und Tschechien einbringen.

In den letzten Jahren, die durch Wandel und Umstrukturierungen geprägt waren, erwies sich der Bundesverband

              Porenbetonindustrie unter seiner kompetenten Führung als konsolidierendes und integrierendes Element und ist heute auch für fördernde Mitglieder aus der Zuliefererindustrie, dem Anlagenbau und weitere Interessenten offen.

 

Auch wenn die Begriffe nachhaltiges bzw. energieeffizientes Bauen heute in aller Munde sind - der Grundgedanke ist nicht neu. Vor genau 50 Jahren wurde in Frankfurt der Fachverband Gasbetonindustrie e.V. gegründet, der später in Bundesverband Porenbetonindustrie e.V. umbenannt wurde. Ziel war es, den hoch wärmedämmenden Baustoff Porenbeton technisch und wissenschaftlich zu unterstützen und im Markt zu etablieren. Mit Porenbeton wurden in Deutschland schon energiesparende Häuser ohne Zusatzdämmung gebaut, als der Liter Öl zehn Pfennige kostete und die Wärmeschutzverordnung noch nicht einmal angedacht war. Baustoff und Bauart haben sich seitdem rasant entwickelt, weltweit verbreitet und beeinflussen sowohl den Mauerwerksbau als auch den Fertigteilbau. Heute stehen Porenbetonprodukte auf Platz drei unter den Mauerwerksbaustoffen in Deutschland mit einem Marktanteil von ca. 20 Prozent. 










 




 

 

 
 

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